Talbiyah und das Erheben der Stimme

 

Dann sagte er, dass er in Richtung der Qiblah stehen und die Talbiyah für die Umrah oder Hadsch sagen sollte, so wie es vorher war : „alhahumma hadhihi hajjah, lariya fiha wa la sumah“ (O Allah, dies ist eine Pilgerfahrt, in der es keine Prahlerei oder Heuchelei gibt).

 

Und er sollte die Talbiyah des Propheten sagen: „labbaikllahumma labbaika labbaika laa shareeka laka labbaika-innal hamda wan na mata laka wal mulka-la shareeka laka“ (Hier bin ich oh Allah, hier bin ich, es gibt keinen Partner neben Dir, hier bin ich, wahrlich aller Lob sei Dir und jede Gabe ist von Dir und die Herrschaft gehört dir – Du hast keinen Partner.)

Und er sagte auch: „labbaika ilahal haqq“ (Ich bin hier, o Gott der Wahrheit).

 

Und es ist besser sich an der Talbiyah des Propheten zu halten, obwohl es erlaubt ist es auszuweiten, da der Prophet es jenen zugelassen hat, die es taten, indem sie sagten:

labbaika dhal maarij, labbaika dhal fawadil“. (von den Wegen des Aufstiegs, hier bin ich, Besitzer der Vorzüglichkeit.)

Und Ibn Umar pflegte auch zu sagen: „labbaika wa sadaika wal khairu biyadaika war-raghabaa u ilaika wal amalu“ (Hier bin ich und gesegnet von Dir und alles Gute liegt in Deinen Händen und Verlangen und Handlung ist Dir gerichtet.)

 

Und derjenige, der die Talbiyah sagt ist angeordnet seine Stimme zu heben, da der Prophet sagte: „Jibril kam zu mir und befahl mir, dass ich meinen Gefährten und jenen, die mit mir sind, anordnen soll ihre Stimmen mit der Talbiyah zu heben.“

Und er sagte: „Der beste Hadsch ist das Ausrufen und das Blutvergießen“. (Mit Blutveriessen ist das Schlachten des Tieres nach der Hadsch gemeint) Daher waren die Stimmen der Gefährten des Propheten, als sie Ihram betraten, zu der Zeit als sie „ar-rauhaa“ erreichten, übermüdet. Und der Prophet sagte, „Es ist so, als ob ich Musa, Frieden sei auf ihm, anschaue wie er von dem Berg absteigt und dabei seine Stimme mit der Talbiyah hebt

 

Und Frauen sind bezüglich der Talbiyah, wie die Männer – da die zwei vorherigen Ahadith allgemein sind, so sollten sie ihre Stimmen solange es keine Furcht vor Versuchungen gibt, heben. Und Aischa pflegte ihre Stimme zu heben bis die Männer sie hören konnten. Abu Atiyyah sagte: „Ich hörte Aischa sagen: Wahrlich ich weiß wie die Talbiyah des Propheten Allahs war, dann hört ich sie danach sagen: Labbaikallalumma labbaika..“ und Qasim ibn Muhammad sagte: „Muawiyyah ging Nachts raus und hörte die Stimme von jemanden, der die Talbiyah machte, so sagte er: “Wer ist das?“ Es wurde gesagt:“Aischa, die Mutter der Gläubigen, macht Umrah von at-Tanim.“ Dies wurde Aischa gegenüber erwähnt, so sagte sie: „Wenn er mich gefragt hätte, hätte ich es ihm gesagt.“

 

Und er wiederholte die Talbiyah fortgehend, da es von den „Zeichen der Pilgerfahrt“ ist und aufgrund den Worten des Propheten: „Es gibt keinen, der die Talbiyah verrichtet, außer dass, was immer auch auf seiner rechten und linken ist – Bäume und Steine machen ebenfalls die Talbiyah bis die Erde es von hier und dort widerhallt- was bedeutet- auf seiner rechten und linken.“ Besonders als er immer einen hohen Platz besteigt oder in ein Dorf geht- laut dem vorherigen Hadith: „Es ist so, als ob ich Musa, Frieden sei auf ihm, anschaue wie er von dem Berg absteigt ... laut die Talbiyah rezitiert“ und in einem anderen Hadith: „Es ist so, als ob ich in seine Richtung schaue, wenn er in ein Dorf geht, während er die Talbiyah rezitiert.“

 

Und man kann  „la ilaha illallah“ und die Talbiyah zusammen rezitieren, laut der Rede von Ibn Masud, möge Allah mit ihm zufrieden sein: Ich ging raus zu dem Propheten Allahs und er hörte nicht mit der Talbiyah auf bis er Jamrat-ul Aqabah steinigte- außer wenn er es mit dem Rezitieren der Talbiyah oder La ilaha illallah mischte.

 

Als er dann den Haram von Mekka erreichte und die Häuser von Mekka sah, hörte er mit dem der Talbiya auf, um sich auf die folgenden Handlungen zu konzentrieren:

 

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